K2 Everything! REST Broker mit IFTTT & Maker Service nutzen

Heutzutage kommt man in meinem Umfeld um bestimmte Themen ja nicht mehr herum – Mobile, LowCode, Cloud, IoT etc. Mit diesem Beitrag will ich kurz erklären, wie man heute bereits verschiedenste Schnittstellen als K2 SmartObject integrieren kann.

Dabei verwende ich bewusst keine alten “Klassiker” wie SharePoint, SQL oder CRM sondern habe mich für ein Beispiel entschieden, das momentan einem relativ starken Hype ausgesetzt ist und zudem representativ für IoT steht: IFTTT (If This Then That – www.ifttt.com).

Abstrahiert kann man IFTTT an dieser Stelle eigentlich gegen jeden beliebigen Dienst austauschen, der standardiesierte Schnittstellen im Internet bereitstellt – in diesem Fall via REST. Warum? REST ist der de facto Standard im Web und ermöglicht mir außerdem ohne Verwendung von Server-side Code zu integrieren. K2 setzt hierbei auf den Swagger Standard für die Dienstbeschreibung. Dementsprechend benötigt man für die Anbindung via REST Broker ein sog. Swagger-File. Diese Datei beschreibt die Servicestruktur, Objekte und Parameter für den Aufruf, diese Eigenschaften werden von dem Broker dann in K2 SmartObjects übersetzt. Aber was genau von IFTTT will ich eigentlich nutzen?

Auf IFTTT gibt es den Maker Service. Diesen Service kann man als generisches Event Hub betrachten, das von jedem Gerät oder von jeder App genutzt werden kann – vorausgesetzt es ist möglich Web Requests zu tätigen. Per Web Request kann man dann ein IFTTT Event auslösen (IF THIS) und danach praktisch jede beliebige Funktion ausführen (THEN THAT), z.B. Device Notifications senden, Dateien erstellen, Twittern, Facebook aktualisieren oder auch andere “smarte” Geräte steuern, wie z.B. Hue Lampen.

Ein Trigger für den Maker Service ist denkbar einfach aufgebaut:

  • Eventname (z.B. “Licht an”, “Twittern” etc.)
  • 3 Optionale Parameter die man in den IFTTT Rezepten dann nutzen kann

Wie man die Swagger Datei aufbauen und integrieren kann, beschreibe ich hier #HowTo: Generische Swagger Datei für K2 REST Broker

Da man mit K2 Smartforms jedes SmartObject direkt ansprechen kann, habe ich mir kurz ein kleines Dashboard erstellt:

Wie man sieht, habe ich für LinkedIn, Facebook, Twitter, Hue und den Device Notification Service ein paar Views erstellt. Diese sind alle mit einem Button zum Auslösen des IFTTT Events ausgestattet und identisch konfiguriert:

Der Parameter “event” muss entsprechend der IFTTT / Maker Konfiguration gesetzt werden. Den Key habe ich in eine Servervariable ausgelagert – falls er sich ändert, muss ich somit nur die Variable anpassen. Der Rest funktioniert automatisch!

Beispiel LinkedIn:

 

 

 

Beispiel Facebook:

Beispiel Twitter:

Das besonders praktische an der generischen Swagger Datei ist, dass ich nun IFTTT Dienste hinzufügen und integrieren kann, ohne auch nur irgendetwas an der K2 Seite konfigurieren oder ergänzen zu müssen! Ich muss nur auf IFTTT ein Maker Applet erstellen und den Namen des “event” plus 3 optionale Variablen übergeben!

 

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Review: K2 Europe Customer Day 2016, Frankfurt

customerday2016

Wie schon im Jahr 2015 hatte das K2 Northern Europe Team wieder zum Kundentag nach Frankfurt geladen. Rund 50 Kundenvertreter aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, der Ukraine und Skandinavien kamen am 5.Oktober im Hilton Hotel in Frankfurt zusammen, um sich im persönlichen Gespräch auszutauschen und natürlich auf den neuesten Stand rund um K2 zu bringen!

Neben zahlreichen Updates zu 4.7, Mobile und der neuen K2 Cloud Platform, gab es Referenzvorträge von Partnern und Kunden und eine Best Practice Session. Abgerundet wurde der Tag dann mit einer Ask The Experts Diskussionsrunde, bei der das K2NE Team von Andrew Murphy (Director Technical Sales EMEA) des K2 UK Teams unterstützt wurde.

Zum Abschluss gab es dann noch ein besonderes Gimmick. Die Gruppe von Drum Café Deutschland hat den Teilnehmern noch rhythmisch eingeheizt 😉 Wer die Gruppe nicht kennt, sollte sich dieses Video ansehen.

small_k2ne_customer_day_2016

 

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K2 4.7 For SharePoint (2013 = 2016 = Online)

Mit K2 4.7 wird nun offiziell SharePoint 2016 unterstützt. Mit diesem Schritt bietet die K2 Plattform eine einheitliche und 100% kompatible Integration* über die aktuellen on-premise und cloudbasierten SharePoint-Ausprägungen!

Aber was bedeutet das eigentlich, wieso einheitlich?

Da es sich bei K2 nicht um ein (an eine bestimmte SP Version gebundenes) Add-On, sondern um eine standalone** Plattform handelt, ist es möglich mehrere / verschiedene / On-premise und/oder Cloud SharePoint Farmen mit einer einzigen K2 Infrastruktur zu betreiben. Verwendet wird hierfür eine Provider Hosted App, die letztlich als Container dient und K2 Inhalt mit zusätzlichen Funktionen im SharePoint darstellt. Daraus ergibt sich sowohl für Designer & Entwickler als auch für Anwender eine gleichgeschaltete User Experience, unabhängig von der SP Version.

Was kommt sonst noch mit?

– Globales Taskmanagement, d.h. 1 Taskliste sammelt Aufgaben aus X SharePoint Sites / WebApps / Farms
– Zentrale Verwaltung von K2 Anwendungen und Workflows über Farmgrenzen hinweg
– Unabhängige Skalierung von SharePoint, ohne Einfluss auf Technik und Lizenzkosten bei K2

Gibt es weitere Neuigkeiten?

Ja! Die App muss nun nicht mehr pro Site aktiviert, sondern kann zentral auf dem App Catalog konfiguriert werden. Es ist möglich die App automatisch auf neuen Sites zu aktivieren – was vor allem bei Site Provisioning Szenarien von Vorteil sein wird! Das automatische Aktivieren kann für bestimmte Pfade und Site Templates geschehen.

activation

*Integration
Diese Integration habe ich vor längerem im Detail mit Videobeitrag im SP Podcast von Michael Greth dargestellt, siehe Blogpost

**standalone
Mit der K2 Plattform können Anwendungen erstellt werden, die keine SharePoint-Daten nutzen und als reine Webanwendungen betrieben werden. Das Beispiel Mitarbeiter Onboarding habe ich hier dokumentiert

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Verbesserte ALM Funktionen in K2 4.7

Eine der wichtigsten Neuerungen in K2 4.7 sind die neuen ALM (Application Lifecyle Management) Funktionen für Smartforms. Mit dieser Funktion erhält man im Designer visuelle Indikatoren für Probleme mit Abhängigkeiten zu anderen Ansichten, Formularen oder Smartobjects.

Ohne diese Indikatoren konnte man als Designer bisher die fehlerhaften Applikationen weiterführen und hat womöglich erst mit Package & Deployment die Probleme erkannt oder sie sogar auf ein anderes Zielsystem (z.B. Produktion) übertragen. Mit den neuen Indikatoren werden fehlerhafte Konfigurationen frühzeitig erkannt und können direkt adressiert werden!

In diesem Beispiel wird ein Control gelöscht welches in mehreren Regeln / Bindings und für eine Bedingte Formatierung verwendet wird.

deletecontrol

 

Selbst Änderungen an Datenquellen für Controls werden jetzt validiert und alle Abhängigkeiten in der Warnung dargestellt – eine Änderung der Datenquelle hätte für diese Control Auswirkungen für eine Vielzahl von Regeln.

datasource

Wie man sieht, hat man die Möglichkeit die Abhängigkeiten zu dem Control automatisch auflösen bzw. entfernen zu lassen (“Remove all dependencies”)  oder den Fehler zu akzeptieren (“Keep dependencies and mark them as invalid”).

Wo gibt es Indikatoren?

Je nach Szenario tauchen die roten Indikatoren an verschiedenen Stellen auf.

1 – Wizard Navigation
2 – Controls
3 – Control Eigenschaften
4 – Rules
5 – Rule Statements

indicators1 indicators2 indicators3 indicators4

Weitere Validierungen finden nun auch statt, wenn man auf einem Form abhängige Views entfernen möchte.

deleteview

 

Zuletzt wird auch noch für den Check-In Vorgang der Artefakte die Validierung durchgeführt. Somit ist es unwahrscheinlich, dass man fehlerhafte Applikationen live nimmt oder auf ein anderes System übertragen wird!

checkin

 

Auch zu diesem Thema gibt es eine offizielle Referenz auf help.k2.com – hier

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K2 4.7 – die Next-Gen App Plattform!

Seit einigen Tagen steht die Version K2 4.7 für alle Kunden und Partner zum Download bereit. Diejenigen, die K2 schon länger kennen, werden feststellen dass dieses Release das erste Minor Update (4.x.x auf 4.y) seit vielen Jahren darstellt! Dementsprechend groß ist auch die Anzahl an Verbesserungen und Neuerungen in der Plattform.

Dies wird der erste Teil einer ganzen Reihe von Blogposts sein.  Mit den Neuerungen in 4.7 wird die Platform mit zahlreichen funktionalen Neuerungen (z.B. dem Application Lifecycle Management) ausgestattet, aber auch strategisch für die Zukunft, als Cloud Plattform, ausgerichtet. So gibt es einen spürbaren Trend die bisherigen Client Komponenten im Browser abzubilden. Den Anfang macht hierbei die neue Management Site, mit der Möglichkeit, SmartObject Methoden direkt im Browser zu testen.

futureproof

Zunächst muss eine grobe Übersicht mit den wichtigsten Neuerungen und Änderungen her:

Highlight Übersicht

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