Q&A vom K2 & SAP Webinar (Teil II)

Im Zusammenhang mit den K2 & SAP Sessions der vergangenen Wochen haben sich weitere Fragen ergeben. Hier geht es zu Teil I

Kann K2 auch Workflows von SAP übernehmen (dh. Der Workflow wird im SAP gestartet und wird dann im K2 Portal angezeigt)?

Dies lässt sich nur dadurch abbilden, indem der SAP Workflow über die K2 Webservice Schnittstelle einen K2 Workflow startet. Nach etwaiger Interaktion kann dann der K2 Workflow umgekehrt wieder Feedback an den SAP Workflow geben. Die Kommunikation zwischen den Systemen (konkret den Workflows) kann bidirektional nur über die dafür vorgesehenen Schnittstellen erfolgen. Auf K2 Seite wären das Möglichkeiten Workflows zu starten, Aufgaben abzuschliessen und Daten zu manipulieren. K2 Connect hat den primären Sinn, Daten aus SAP bidirektional zu integrieren.

Aus welcher Information bezieht K2 die Information, wer Manager ist?

Per default bezieht das System diese Information aus dem Active Directory Feld. Dies funktioniert natürlich nur wenn die Eigenschaft entsprechend gepflegt wird. Ist dies nicht der Fall, kann man ein User SmartObject aber entsprechend aufbereiten und die Manager Eigenschaft aus einer anderen Datenquelle nutzen.

Wo wird hinterlegt wer der Vertreter ist? Kann die Information auch aus SAP abgezogen werden?

Ja. Vorausgesetzt diese Daten sind über BAPIs im Zugriff, kann man diese Daten dynamisch aus dem SAP abrufen und als Vertretereigenschaft zB in Workflows nutzen.

Können Entscheidungsbäume in den Workflow integriert werden (zB. Ab 10k € enthält der Chefeinkäufer eine Email über den Workflow)?

Absolut ja. Sie können in einem K2 Workflow jeden Prozesszweig / Linie mit einer sog. „Line Rule“ versehen. Diese bestimmt dann wann der Prozess diesen Zweig ausführen soll.

Muss z.B. der Chefeinkäufer namentlich kodiert werden oder kann er anhand seiner Position erkannt werden?

Beides ist möglich. Wir empfehlen aber generell für derartige Zwecke mit einem Mapping zu arbeiten (kann im AD, SharePoint, SQL etc. erfasst sein). Dadurch kann ein Workflow dynamisch implementiert werden und muss zudem nicht bei jedem Wechsel in einer Position neu konfiguriert werden. Zu diesem Zweck unterstützt insbesondere das K2 Rollenkonzept.

Wo muss das Wissen aufgebaut werden welcher SAP-BAPI genutzt werden kann?

Die Freigabe der SAP Daten kann und sollte nur von SAP-geschulten Administratoren erfolgen. Die genaue Ermittlung der relevanten Module muss dann anwendungsspezifisch erfolgen und kann in der Regel schnell von SAP Experten durchgeführt werden. Generell ist unsere Plattform dazu ausgelegt den Endanwendern die Daten so bereitzustellen, das der technische Hintergrund davon nicht relevant sein muss.

Kann auch ein kaskadierender Workflow angestoßen werden? Also ein Workflow beginnt und wegen eines bestimmten Kriteriums wird ein zweiter Workflow angestoßen.

Ja. Die K2 Plattform unterstützt das Starten von Sub-Prozessen. Dies wird besonders häufig genutzt wenn es darum geht eine gewisse Logik von dem führenden Prozess zu lösen und diese Logik ggf. wiederverwendbar zu machen.

Wie viele Stufen kann ein Workflow enthalten?

In der K2 Studio Umgebung steht eine weitere Stufe letztlich nur für eine weitere Verbindung zweier Workflow Aktivitäten. D.h. es gibt grundsätzlich keine Grenzen was die Tiefe der Prozesse betrifft. Zudem besteht jegliche Freiheit bei der Workflowgestaltung. Es können flache, lineare Prozesse genauso erstellt werden wie komplexe WF Diagramme,  z.B. ein Spinnendiagramm oder eine Parallelverarbeitung.

11.06. K2 & SAP Webinar [english]

Am Montag, den 11.Juni findet um 11 Uhr (9.00 AM GMT) das Webinar nochmals statt. Dieses Mal allerdings mit englischer Moderation. Die Wiederholung ist auch eine gute Gelegenheit für alle, die beim letzten Mal nicht dabei sein konnten! Kosten der Teilnahme? 45 Minuten Zeit 🙂

Die Registrierung und alle Details zu diesem Event gibt es hier

http://www.k2content.com/LP=733

 

Referenz

 

 

Q&A vom K2 & SAP Webinar

Diese Woche fand ein Webinar zum Thema Integration von SAP Daten in K2 & SharePoint statt. Dabei wurden einige Fragen gestellt, die ich hier mit den entsprechenden Antworten bereitstellen möchte. (Update 11.06.2013 – Hier gibt es Teil II)

Welche Software wird benötigt um K2 Connect mit SAP verbinden zu können?

Für die Verwendung von K2 Connect ist die Installation von K2 Blackpearl erforderlich. K2 Connect selbst ist dabei abhängig von dem sog. ERPConnector (ab Version 3.0)  und der RFC Bibliothek LIBRFC32. Das Drittanbieter-Tool ERPConnector wird automatisch mit dem Bezug von K2 Connect lizensiert und kann von dem K2 Kunden- und Partnerportal heruntergeladen werden. SAP wird ab der Version 4.6 C aufwärts unterstützt.

Was muss auf dem SAP Server konfiguriert werden damit die Integration funktioniert?

Das SAP Backend System muss so konfiguriert werden dass ein externer RFC / BAPI Zugriff möglich ist. Über diese administrative Schnittstelle kann auch gesteuert werden, welche Module und Daten überhaupt aus K2 Connect heraus verwendet werden dürfen.

Kann man K2 Connect mit K2 Blackpoint nutzen?

K2 Connect kann nicht mit K2 Blackpoint betrieben werden. Um K2 Connect verwenden zu können, wird eine K2 Blackpearl Installation benötigt.

Welche Voraussetzungen gibt es für die Verwendungen von K2 SmartForms?

Genau wie K2 Connect ist das Produkt K2 Smartforms abhängig von der K2 Blackpearl Installation.

Welche SharePoint Versionen werden von K2 unterstützt?

Der K2 Server kann mit SharePoint 2007, 2010 und 2013 verbunden werden. An dieser Stelle gilt es zu beachten dass die K2 Software nicht von SharePoint abhängig ist und parallel gehostet wird. Falls gewünscht, kann der K2 Server aber auch direkt auf der SharePoint Infrastruktur installiert werden.

Welche Optionen gibt es bei der Lizensierung der K2 Software?

Die K2 Software kann auf Server- und Benutzerlevel lizensiert werden. Die Lizensierung ist nicht abhängig von der SharePoint Infrastruktur. Das bedeutet es können beliebig viele SharePoint WFE Server mit einem K2 Server verbunden werden.

Können die K2 Komponenten auch ohne SharePoint genutzt werden?

Ja, die K2 Plattform kann auch ohne SharePoint genutzt werden. Alle Datenschnittstellen werden auch als Webservice veröffentlich und können somit einfach in eigene Applikationen integriert werden – die gilt sowohl für die Workflow Funktionalität als auch für das Task Management. Auch K2 Smartforms werden eigenständig gehostet und setzen keinen SharePoint Server voraus. Die genannten Komponenten können allerdings allesamt in SharePoint integriert werden.

Gibt es deutschsprachige K2 Quellen im Internet?

Aktuell wird auch ein Blog von unserem Berater Markus Alt gepflegt, aufrufbar unter der URL http://markusalt.azurewebsites.net .Unsere offizielle Seite www.k2.com wird demnächst mit deutschsprachigem Inhalt ergänzt werden. Ferner besteht die Möglichkeit mit unserem Partnernetzwerk in Verbindung zu treten.

 

16.05. K2 & SAP Webinar

sapwebinar
Wir laden Sie herzlich ein, an unserem SAP-Webinar am Donnerstag, den 16. Mai um 10:00 Uhr teilzunehmen.
 
Im Rahmen einer Live-Demonstration werde ich veranschaulichen, wie Sie problemlos auf Ihre SAP-Daten in SharePoint, Workflows, Formularen und Berichten zugreifen können.
 
 
Das erwartet Sie:
  • Einführung in die K2-Integration zwischen verschiedenen LOB-Systemen
  • Live-Demonstration: Verwendung von SAP-Daten in SharePoint, Web-Formularen und Berichten
  • Live-Demonstration: Erstellung eines Formulars mit bi-direktionaler SAP-Integration ohne Programmierung
 
Zusätzlich halten wir eine kleine Überraschung für Sie bereit: Unter allen Teilnehmern, die sich für das Webinar angemeldet und dieses besucht haben, verlosen wir ein iPad mini. Der Gewinner wird am Ende des Webinars bekannt gegeben.
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