Kein FoSL – was tun mit SharePoint Formularen?

Vor nicht allzu langer Zeit hat Microsoft das Thema FoSL beendet. Nachzuschlagen gibt es das offiziell auf der Roadmap unter http://roadmap.office.com/

FoSL

Viele Unternehmen fragen sich nun wie sie Formulare in der SharePoint Landschaft gestalten können, auch unterstützt durch das Abkündigen von InfoPath. Von Microsoft selbst gibt es momentan noch keine offizielle Aussage wie die hauseigene Alternative zu InfoPath und FoSL aussehen wird, allerdings wurde bestätigt dass für die SharePoint 2016 Version KEINE Änderungen an der UI Design Experience geplant sind. Das bedeutet zwangsläufig dass es mit der Alternative noch eine Weile dauern wird.

Selbstverständlich gibt es heute schon verschiedene Anbieter am Markt die als Alternative geeignet sind. Je nach Anforderungsprofil sind die Optionen mal mehr, mal weniger relevant. Wie immer, oder? 🙂

Für welche Formulartechnologie man sich letztlich entscheidet, hängt von Details ab. Welche Anforderungen können mit K2 Smartforms bedient werden?

Einfache Formular Anforderungen:

  • No-Code SharePoint Formulardesign
    • für Lösungen die 100%ig auf SharePoint basieren
  • Browserbasiertes Formulardesign
  • Optionale Integration mit Workflow Engine
    • für DB Anwendungen ohne Workflow

Fortgeschrittene Formular Anforderungen:

  • Master / Detail
    • Darstellung Relationaler Daten
  • Anbindung an heterogene Datenquellen
    • Zugriff über SharePoint Site Collections, Web Applications, Farms
    • externe Systeme (CRM, SAP, SQL etc.)
  • Cloudfähigkeit
  • Darstellung hierarchischer Datenstrukturen
  • Tabbed Browsing (Reiter)
  • Auch außerhalb von SharePoint funktionsfähig
    • für Lösungen die SP nicht nutzen
    • für Lösungen die SP als Datenquelle nutzen
  • Wiederverwendbarkeit von UI Komponenten
    • lösungsübergreifend

Ein Thema das sehr häufig unterschätzt wird, ist die Komplexität von Formularen, insbesondere wenn es um die Darstellung und Integration von Daten verschiedenster Systeme geht. Hierzu müssen oftmals eigene Frameworks entwickelt werden, gerade wenn man modernen Ansprüchen wie Generik und Wiederverwendbarkeit gerecht werden will / muss. In Gesprächen mit Kunden ergeben sich oftmals folgende Gegebenheiten:

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IT wird seit Jahrzehnten “betrieben” und somit ist es nur logisch dass es historisch gewachsene Landschaften mit einer Vielzahl von Systemen gibt. Diese Systeme funktionieren auch und sind nicht zu ersetzen, es besteht ggf. sogar eine Abhängigkeit. Was in den vergangenen Jahren versucht wird, ist diese Systeme unterstützend zu den eigentlichen Kernfunktionen miteinander zu verbinden. Oftmals gibt es eine strategische Entscheidung SharePoint als führendes System zu diesem Zwecke zu nutzen. Das bedeutet man steht plötzlich vor der Herausforderung echte Schwergewichte wie SAP, Microsoft CRM, Salesforce oder andere “custom” Applications auf SQL- oder Oracle-Basis in SharePoint Formularen anzubinden. Für K2 sind die klassische Aufhänger, bei denen die SmartObject Technologie voll zur Geltung kommt.

Wir haben zahlreiche Beispiele hierfür im Portfolie! Wer Interesse an einer Demo hat, kann sich direkt via Email melden: markus.alt@k2.com

In Anlehnung an die obenen beschriebenen Anforderungen liefere ich noch den ein oder anderen Screenshot aus unseren Demos nach 🙂

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Weiterhin ist es möglich K2 Smartforms auch als Alternative außerhalb von SharePoint zu nutzen!

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