K2 Lizensierung & SharePoint Skalierung

Es gibt immer wieder Missverständnisse im Zusammenhang der K2 Lizenzkosten mit SharePoint. Grundsätzlich muss betont werden, dass K2 (egal ob Blackpearl, Smartforms oder Connect) technisch komplett unabhängig von einem SharePoint Server funktioniert. D.h. bei der K2 Software handelt es sich keinesfalls um ein SharePoint Add-on, sondern vielmehr um eine eigenständige Plattform die sich in SharePoint integrieren lässt.

Logischerweise schlägt diese Tatsache dann bei der Lizensierung im Zusammenhang mit SharePoint durch. Denn hat man K2 einmal bezogen, wirkt sich aufgrund dieser technischen Unabhängigkeit eine Skalierung der SharePoint Farm nicht auf die K2 Lizenzkosten aus.

Das bedeutet beim denkbar einfachsten Setup befindet sich ein K2 Server in der Landschaft und dieser bedient eine SharePoint “Farm” mit einem WFE Server.

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Typischerweise wächst im Laufe der Zeit die Last auf dem SharePoint Server und man muss die Farm skalieren. Es werden dann n WFE Server ergänzt. Da K2 wie oben beschrieben unabhängig vom SharePoint läuft, bedeutet diese Skalierung nicht dass pro neuem SharePoint WFE auch ein neuer K2 Server gekauft / lizensiert / installiert werden muss.

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Von der Lizensierung her gibt es also keine Verbindung zum SharePoint Server. Natürlich wird der K2 Server im obigen Beispiel irgendwann an die Auslastungsgrenze stoßen – auch hier: maßgeblich hierfür ist nur die Last auf dem K2 System – dann muss die K2 Farm um einen weiteren K2 Server erweitert (und somit lizensiert) werden. Diese Maßnahme hat keinen Einfluss auf die SharePoint Farm.

Eine weitere Funktion, die dank dieser unabhängigen Architektur unterstützt wird, ist das Betreiben von unterschiedlichen SharePoint Servern mit einem einzigen K2 Server. K2 differenziert aus Produktsicht nicht zwischen SharePoint 2007, 2010 und 2013 (aktuell Site im SP2010 Modus, 2014 kommt für SP2013 eine K2 App in den SharePoint Store).

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